bind Logging

Um die Konfiguration sauber trennen zu können, habe ich die Logging-Konfiguration in eine separate Datei aufgeteilt und diese in der named.conf eingebunden.

 

Zusätzlich muss das oben angegebene Verzeichnis /var/log/named noch angelegt werden:

Danach einen Neustand von bind:

und alles ist erledigt, wie ein ein ls zeigt:

bind RNDC-Administration

Wurde der DNS-Server für automatisch Aktualisierungen durch den DHCP-Server eingerichtet, können die dynamischen Zonnen nicht einfach aktualisiert und neu eingelesen werden. Zuerst muss die Dynamik mit der RNDC-Administration „eingefroren“ werden:

Dann die die Domänen-DB-Datei und die dazugehörige PTR-Datei mit dem Editor der Wahl bearbeiten und !!! die Seriennummer hochzählen !!! Danach kann die Zone neu geladen und wieder „aufgetaut“ werden:

DNS-Forwarder pro Zone einrichten

bind9 ist ja nach der Standard-Installation ein Proxy-DNS, der sich sein Weiterleitungsserver aus der/etc/resolv.conf lädt. Setzt man bind aber auf einem Gateway ein, so kann es ja vorkommen, dass verschiedene Zonen von verschiedenen Servern abgefragt werden sollen. Nichts leichter als das.

Zuerst muss eine Zonenkonfiguration angelegt werden. Je nach Anzahl der Zonen kann man diese in eine Datei schreiben oder ein Zone pro Datei. Da der Rahmen bei mir meist überschaubar ist, schreibe ich eine Datei pro Zone und kann diese dann bei Bedarf einzeln aktivieren und deaktivieren.

 

Wie zu sehen ist, kann man auch mehrere Weiterleitungsserver eintragen. Alle durch ein Semikolon getrennt.

Bis jetzt verschwenden die Dateien nur Platz auf der Festplatte, weil bind sie nicht kennt. Sie müssen also in der Hauptkonfiguration eingetragen werden. Da bei der Installation bereits eine lokale Version der named.conf angelegt wurde, sollte diese dafür genutzt werden.

Datei: /etc/bind/named.conf.local

Zum Schluss noch den bind neu starten, damit die Konfigurationen eingelesen werden.

Ab jetzt werden die DNS-Einträge für die explizit konfigurierten Domains bei den expliziten DNS-Servern abgefragt. Alle anderen werden wie bisher bei den Servern aus der /etc/resolv.conf abgefragt.

infoJetzt kann man den eigenen Server (127.0.0.1) in der /etc/resolv.conf an die erste Stelle schreiben, damit die expliziten Konfigurationen mit benutzt werden.

warnungWenn, wie oben angedeutet Acess Listen für den Zugriff definiert sind, muss man prüfen, ob der localhost hier bisher mit bedacht worden ist.